Allgemeine Geschäftsbedingungen
Sorgfältig erstellt und an den tatsächlichen Leistungsumfang angepasst (Festpreis-Stufen, individuelle Builds, digitale Vorlagen, Widerrufsrecht). Eine abschließende Rechtssicherheit kann nur eine anwaltliche Prüfung vor dem Live-Gang bestätigen — insbesondere Widerrufsbelehrung und der ab 19.06.2026 verpflichtende Widerrufs-Button (§ 356a BGB).
§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner, Begriffe
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der Fürderer Investments GmbH, Akazienweg 16, 78269 Volkertshausen (nachfolgend „Anbieter") über die unter der Marke „Klarstep AI" angebotenen Leistungen und der jeweiligen Kundin/dem jeweiligen Kunden. Verbraucher ist jede natürliche Person, die das Geschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB); Unternehmer ist, wer in Ausübung gewerblicher/selbständiger Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Abweichende Bedingungen der Kundin/des Kunden gelten nur bei ausdrücklicher schriftlicher Bestätigung.
§ 2 Leistungen
Der Anbieter erbringt je nach Beauftragung: (a) Dienst-/Werkleistungen (Datenbereinigung, Automatisierung, individuelle Software/Apps, Websites, Cockpits) zum Festpreis in den Stufen Einsteiger, Standard oder Enterprise; (b) digitale Inhalte/Produkte (z. B. Notion-/Excel- Vorlagen, Toolkits) zum Sofort-Download. Der konkrete Umfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der gewählten Stufe. Darstellungen auf der Website sind unverbindlich und kein bindendes Angebot.
§ 3 Vertragsschluss
Mit Absenden einer Anfrage bzw. einer Bestellung über den Warenkorb gibt die Kundin/der Kunde ein Angebot ab. Der Vertrag kommt durch Auftragsbestätigung des Anbieters bzw. durch Annahme eines individuellen Festpreis-Angebots oder durch Bereitstellung der Leistung zustande. Bei kostenpflichtigen Bestellungen werden diese AGB sowie die Datenschutzerklärung vor Abschluss bestätigt.
§ 4 Preise & Zahlung
Es gelten die im Angebot bzw. auf der Preisseite genannten Festpreise. Gegenüber Verbrauchern verstehen sich Preise inkl. gesetzlicher USt.; gegenüber Unternehmern zzgl. gesetzlicher USt. „Ab"-Preise (Enterprise) sind Startwerte und werden im individuellen Angebot konkretisiert. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über das bestehende Konto der Fürderer Investments GmbH bzw. deren Zahlungsdienstleister; die Rechnungs- stellung erfolgt durch die Fürderer Investments GmbH.
§ 5 Mitwirkung & Lieferzeit
Zugesicherte Lieferzeiten setzen die rechtzeitige Bereitstellung erforderlicher Inhalte/Daten/Zugänge durch die Kundin/den Kunden voraus (Mitwirkungspflicht). Verzögert sich die Mitwirkung, verlängern sich Fristen entsprechend angemessen.
§ 6 Liefer- & Festpreis-Zusage
Es gilt der im Angebot genannte Festpreis und die zugesicherte Lieferzeit; ein offenes Stundenbudget entsteht nicht. Entspricht das Ergebnis nicht dem vereinbarten Leistungsumfang, erfolgen Korrekturschleifen bis zur Erfüllung der vereinbarten Spezifikation (Umfang je Stufe gemäß Angebot). Bei der Leistung „Daten-Cleanup" gilt zusätzlich: Ist die Datenqualität nicht messbar besser, wird der gezahlte Betrag nach Prüfung erstattet. Weitergehende Erstattungen ergeben sich nur, soweit im jeweiligen Angebot ausdrücklich beworben.
§ 7 Nutzungsrechte
An eigens erstellten Arbeitsergebnissen erhält die Kundin/der Kunde mit vollständiger Bezahlung ein einfaches, zeitlich/räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vertraglich vorgesehenen Zweck. Allgemeine, wiederverwendbare Bausteine, Frameworks, Know-how sowie vorbestehende Rechte verbleiben beim Anbieter. Open-Source-/Dritt- Komponenten unterliegen ihren jeweiligen Lizenzen.
§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei im Fernabsatz geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Eine separate Widerrufsbelehrung samt Muster-Widerrufsformular wird vor Vertragsschluss bereitgestellt. Es gilt:
a) Dienstleistungen (z. B. individuelle Builds, Automatisierung, Website-Erstellung): Das Widerrufsrecht erlischt bei vollständiger Leistungserbringung, wenn der Verbraucher vor Beginn ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und zur Kenntnis genommen hat, dass er mit vollständiger Vertragserfüllung das Widerrufsrecht verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
b) Digitale Inhalte (z. B. Vorlagen/Toolkits zum Sofort-Download): Das Widerrufsrecht erlischt, wenn der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, seine Kenntnis vom Erlöschen bestätigt hat und der Anbieter eine Bestätigung gemäß § 312f BGB auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt hat (§ 356 Abs. 5 Nr. 2 BGB).
c) Nach Kundenspezifikation angefertigte Leistungen: Bei Lösungen, die nach individuellen Vorgaben der Kundin/des Kunden erstellt werden, kann das Widerrufsrecht zudem nach § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB ausgeschlossen sein. Im Bestellprozess (Warenkorb) wird die entsprechende ausdrückliche Zustimmung samt Kenntnisnahme eingeholt.
Ab dem 19.06.2026 stellt der Anbieter für online geschlossene Fernabsatzverträge zusätzlich eine standardisierte elektronische Widerrufsfunktion gemäß § 356a BGB bereit. Für Unternehmer (B2B) besteht kein Widerrufsrecht.
§ 9 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte; für Verbraucherverträge über digitale Produkte zusätzlich die §§ 327 ff. BGB. Unwesentliche Abweichungen begründen keinen Mangel. Mängel sind nachvollziehbar mitzuteilen; dem Anbieter ist Gelegenheit zur Nacherfüllung (Korrekturschleifen gem. § 6) zu geben.
§ 10 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Kundin/der Kunde ist für angemessene Datensicherung verantwortlich.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts; bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften ihres Aufenthaltsstaates unberührt. Gerichtsstand ist – soweit zulässig und bei Kaufleuten – der Sitz des Anbieters. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der übrige Vertrag wirksam. Stand: Mai 2026.